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Deine Hände

Deine Hände, sie zittern. Dein Herz, das bricht. Nein, es bricht noch nicht, aber du spürst,  dass es aus dem Takt kommt. Was es ist kannst du nicht sagen, du weißt nur, dass es dich in Kürze überwältigen wird. Übel, dir wird unglaublich übel. Fast hast du Angst, aber nur fast, zu gewöhnt bist du an all das. Die Unruhe in dir nimmt zu, der Druck steigt, gleich brichst du auseinander in tausend Teile. Du weißt es, kennst es, weil es schon so viele Male passierte. Du musst erst in Flammen aufgehen, dass du aus der Asche neu auferstehen kannst. Gleich wirst du brennen, du wirst schreien, ganz stumm. Du kämpfst, aber du fällst zu tief. Es ist, als würden dir die Tränen kommen, aber sie kommen nicht, keine Erleichterung. Keine Rettung. Du verbarrikadierst dich, schließt dich in dir ein, niemand soll dich so sehen. Alles wird wie im Fiebertraum, schwarz ist kein schwarz sondern kreischendes violett, du brauchst einen Ausweg. Alles schwarz, blutschwarz.

6.2.13 22:47

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